Aktuelles aus Wirtschaft & Finanzen
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Die Verbraucherzentrale Sachsen (vzs) hat eine Unterlassungsklage gegen die Commerzbank beim Oberlandesgericht Frankfurt eingereicht. Der Vorwurf: Deutschlands zweitgrößte Privatbank ignoriere ein Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) und erhebe seit Mai 2025 erneut Negativzinsen auf Guthaben ab 50.000 Euro.
Rund 800.000 Beschäftigte in Deutschland erhalten trotz Erwerbstätigkeit ergänzende Bürgergeld-Leistungen, da ihr Arbeitseinkommen nicht zur Deckung des gesetzlichen Existenzminimums ausreicht. Nach Schätzungen der Ernst-Abbe-Hochschule Jena könnten weitere 440.000 bis 540.000 Anspruchsberechtigte auf ihnen zustehende Leistungen verzichten – meist aus Unkenntnis ihrer Rechte.
Die Finanzierung des aufstockenden Bürgergeldes für Erwerbstätige belastet den Bundeshaushalt mit rund sieben Milliarden Euro pro Jahr. Entgegen der öffentlichen Wahrnehmung bilden Arbeitslose nur eine Minderheit der Bürgergeld-Empfänger. Neben Kindern und Jugendlichen stellen Erwerbstätige mit zu geringem Einkommen eine bedeutende Empfängergruppe dar.
Die Berechnung des Anspruchs auf aufstockendes Bürgergeld folgt einem mehrstufigen Verfahren. Zunächst wird das individuelle Existenzminimum ermittelt, das sich aus dem Regelsatz von 563 Euro für Alleinstehende sowie den angemessenen Kosten für Unterkunft und Heizung zusammensetzt. Diese Summe variiert erheblich je nach Wohnort – von 1.008 Euro im sächsischen Landkreis Görlitz bis zu 1.808 Euro in München.
Die Deutsche Telekom und der US-Chipentwickler Nvidia errichten in München ein hochleistungsfähiges KI-Rechenzentrum mit einem Investitionsvolumen von rund einer Milliarde Euro. Das Projekt soll nach Unternehmensangaben "eine der größten KI-Fabriken in Europa" werden und bereits im ersten Quartal 2026 betriebsbereit sein.
Die unsachgemäße Entsorgung ausgedienter Fernsehgeräte kann für Verbraucher zu erheblichen finanziellen Belastungen führen. Selbst funktionsfähige Geräte, die mit dem Hinweis "zu verschenken" auf öffentlichen Flächen abgestellt werden, gelten rechtlich als Sperrmüll und ziehen Ordnungswidrigkeitsverfahren nach sich.
Die Kosten für Autofahrer in Bayern haben sich in den vergangenen Jahren dramatisch erhöht und wachsen deutlich schneller als die allgemeine Teuerungsrate. Laut aktuellen Daten des bayerischen Landesamts für Statistik verteuerten sich zentrale Kostenfaktoren rund ums Auto zwischen 2015 und 2024 um bis zu 80 Prozent, während die allgemeine Inflation im gleichen Zeitraum nur 27,4 Prozent betrug.
Eine aktuelle Studie der Bürgerbewegung Finanzwende deckt gravierende Missstände im Geschäftsmodell der Sparkassen auf. Der Verhaltensökonom Hartmut Walz, Professor für Behavioral Finance an der Hochschule Ludwigshafen, identifiziert systematische Strategien, die Millionen Kunden finanziell benachteiligen.
Die Finanzaufsicht verschärft ab 20. November die Regulierung für Kleinkredite unter 200 Euro. Gleichzeitig müssen Verbraucher bei Streaming-Diensten tiefer in die Tasche greifen und sich auf digitale Umstellungen einstellen.
Die anhaltend hohen Energiepreise stellen für viele Haushalte eine zunehmende finanzielle Belastung dar. Besonders problematisch: Zahlreiche Geräte verbrauchen kontinuierlich Strom, ohne dass Verbraucher dies bewusst wahrnehmen. Eine aktuelle Analyse des Energiekonzerns Eon identifiziert vier häufig unterschätzte Stromverbraucher, die die Energiekosten signifikant in die Höhe treiben können.
Die Inflationsrate von 2,3 Prozent übertrifft aktuelle Zinsangebote und führt zu negativen Realrenditen bei Standardanlagen. Sparer mit durchschnittlichen Konditionen verlieren kontinuierlich Kaufkraft.
Die US-Notenbank Federal Reserve hat am Mittwoch den Leitzins um weitere 0,25 Prozentpunkte auf 3,75 bis 4,0 Prozent gesenkt. Dies markiert die zweite aufeinanderfolgende Zinssenkung nach dem ersten Schritt Mitte September.
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