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Die tägliche Dusche belastet den Geldbeutel mit jährlichen Kosten von bis zu 366 Euro, abhängig von der verwendeten Heiztechnik. Entscheidend für die Höhe der Ausgaben ist vor allem die Art der Warmwasserbereitung.

Deutliche Kostenunterschiede je nach Heizsystem

Bei einem durchschnittlichen Duschverhalten von sechs Minuten täglich bei 38 Grad Wassertemperatur und einem Durchfluss von zehn Litern pro Minute ergeben sich folgende Jahreskosten:

  • Hydraulischer Durchlauferhitzer: 366 Euro (ca. 1 Euro pro Duschgang)
  • Elektronischer Durchlauferhitzer: 327 Euro (ca. 90 Cent pro Duschgang)
  • Gas-Etagenheizung/Fernwärme: 278 Euro (ca. 76 Cent pro Duschgang)
  • Brennwertkessel mit Erdgas: 219 Euro (ca. 60 Cent pro Duschgang)
  • Wärmepumpe: 168 Euro (ca. 50 Cent pro Duschgang)

Die Wasserkosten selbst bleiben mit rund 100 Euro jährlich relativ konstant. Der entscheidende Unterschied entsteht bei den Energiekosten für die Wassererwärmung.

Einsparpotenzial im Alltag

Auch ohne Wechsel der Heiztechnik lassen sich die Kosten senken. Bereits kleine Verhaltensänderungen wirken sich spürbar auf die Jahresabrechnung aus:

  • Kürzere Duschzeiten
  • Installation eines Sparduschkopfes
  • Geringfügig niedrigere Wassertemperatur

Der Online-Duschrechner der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen ermöglicht individuelle Berechnungen und zeigt Einsparpotenziale auf. Besonders bei strombasierter Warmwasserbereitung können wenige Minuten kürzeres Duschen pro Tag zu dreistelligen Einsparungen im Jahr führen.

Die Zahlen basieren auf durchschnittlichen Verbrauchsdaten und aktuellen Energiepreisen und bieten eine Orientierung für mögliche Kostensenkungen im Haushalt.

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