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Die überraschende Entscheidung des US-Präsidenten Donald Trump, im Grönland-Streit auf angekündigte Strafzölle gegen europäische Länder zu verzichten, hat den globalen Aktienmärkten deutlichen Auftrieb verliehen. Nach Tagen zunehmender Nervosität kehrten die Anleger am Donnerstag in den Risk-on-Modus zurück.
Die europäischen Leitindizes verzeichneten im frühen Handel signifikante Zuwächse. Der DAX in Frankfurt stieg um 1,29 Prozent, während der CAC 40 in Paris um 1,24 Prozent zulegte. Der FTSE 100 in London notierte 0,79 Prozent höher, und der FTSE MIB in Mailand gewann 1,0 Prozent.
"Die Märkte reagieren mit Erleichterung auf Trumps Ankündigung, im Grönland-Konflikt keine Gewalt anzuwenden und auf die ab 1. Februar geplanten Strafzölle gegen europäische Länder zu verzichten", erklärte Deutsche-Bank-Ökonom Jim Reid.
Die Entspannung spiegelte sich auch in der Entwicklung des Goldpreises wider. Das Edelmetall, das traditionell als sicherer Hafen in Krisenzeiten gilt, gab nach seinem Allzeithoch von 4.888 Dollar je Unze am Mittwoch um rund 0,10 Prozent nach.
Besonders an den technologieorientierten Handelsplätzen in Asien sorgten Äußerungen von Nvidia-CEO Jensen Huang für zusätzliche Kursgewinne. Huang hatte beim Weltwirtschaftsforum in Davos prognostiziert, dass der KI-Boom angesichts des "größten Infrastrukturausbaus in der Geschichte der Menschheit" noch erheblich mehr Kapital erfordere. Der Sektor benötige "Billionen von Dollar" an zusätzlichen Investitionen. Insbesondere die Aktien von Chipherstellern verzeichneten daraufhin deutliche Kurszuwächse.
Die Kombination aus geopolitischer Entspannung und positiven Wachstumsaussichten im KI-Sektor sorgte somit für eine spürbare Aufhellung der Marktstimmung nach Tagen zunehmender Verunsicherung.
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